Dienstag, 30. Mai 2017

No Pain, No Gain – Teil 7


Was bisher geschah:
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Teil 4
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Teil 6

Björn stürzte einen guten halben Liter Wasser in sich hinein und fühlte, wie das klare Getränk ihn erfrischte und das schmerzende, empfindliche Gefühl in seinem Unterleib wieder etwas dämpfte. Er sah seinen Freunden an, dass es ihnen ähnlich ging. Marcel litt von ihnen dreien sichtlich unter den meisten Qualen, während sich Felix, trotz der Medizinball-Tortur, kaum Schmerzen anmerken ließ und fröhlich vor sich hinpfiff. Er schien auch physisch noch gut bei Kräften zu sein, doch Björn hoffte, dass Felix auf nahe Distanz ebenso schlecht zielen konnte wie eben beim Weitwurf. Dann würde er trotz seiner Fitness einen guten Nachteil haben.

„Okay, Jungs“, sagte Marcel schließlich. Mit Vergnügen und doch Schaudern bemerkte Björn, dass auch sein fasernackter Kollege wieder Mut gefasst hatte und äußerst motiviert wirkte. „Wollt ihr loslegen?“

„Gern!“ Felix räumte die Gläser und Flaschen beiseite und anschließend die Bälle weg, die noch auf dem Boden lagen. Dann stellten sie sich alle drei in einem kleinen Kreis auf, sodass sie zwei, drei Meter von ihren beiden Nachbarmännern entfernt waren.

„Ich bin der Einzige, der nackt ist, ist das nicht unfair?“, beklagte sich Marcel und musterte sie. „Bei mir habt ihr bessere Sicht auf die Ziele. Wollt ihr euch nicht auch ausziehen?“

„Wollen wir?“, raunte Björn zu Felix, der verschwörerisch den Kopf schüttelte. Er war nicht sonderlich scharf darauf, diesen Vorteil aufzugeben. Zumal er ohnehin schon das Gefühl hatte, dass seine Unterhose zu eng für seinen semisteifen Schwanz war und seine Ziele zu gut darin hervorstanden.

„Nope. Nicht wirklich“, erwiderte Felix und blickte auf seine kurze, sportliche Hose herab. „Du hast heut am wenigsten von uns dreien geschafft, Marcel, es ist nur fair, dass dir dieser Nachteil eingeräumt wird.“

„Sieh es als extra Ansporn“, fügte Björn hinzu.

„Natürlich“, nuschelte Marcel. „Dafür werde ich umso weniger zimperlich sein.“

„Darauf zähle ich.“


Marcel stand links von Björn, und Felix zu seiner Rechten. Sie hatten sich eher zufällig so aufgestellt, doch da sie vorher gesagt hatten, jeder warf den Ball auf seinen linken Seitenmann, gefiel Björn die Konstellation gut. Auf die Weise würde er  die hoffentlich weniger zielgerichteten Treffer von Felix abkriegen.

„Mag unser Verlierer von eben beginnen?“, fragte Felix und reichte Björn den Baseball.

„Mit Vergnügen.“

Er wog ihn noch einmal kurz in der Hand und überprüfte, dass er auch schon unnachgiebig und hart war. Dann richtete er seinen Blick auf Marcel, der ihn mit leicht ängstlichem Blick ansah. „Bereit?“

„Wann immer du es bist.“

Das ließ sich Björn nicht zweimal sagen. Er holte den Arm aus und schleuderte ihn mit ordentlich Wucht in Richtung von Marcels nackten Weihnachtsbaumkugeln.

Er hatte die Entfernung furchtbar eingeschätzt. Der Ball traf mit einem klatschenden Geräusch auf Marcels Oberschenkel auf. Er zuckte zwar kurz beim Aufprall zusammen, verzog aber kaum das Gesicht.

„Das Werfen musst du aber noch üben“, stichelte Felix höhnisch von rechts.

„Bin gespannt, ob du es besser machen kannst“, zischte er zurück.

„Oh ja, darauf darfst du auch gespannt sein… ufff!“

Während er sich mit Björn unterhalten hatte, hatte sich Marcel leise den Ball vom Boden geschnappt und ihn auf seine Hose geworfen. Er hatte gnadenlos präzise auf den Reisverschluss getroffen, was Felix’ Aufmerksamkeit jäh aufs Spiel zurücklenkte. Er krümmte sich kurz mit zusammengebissenen Zähnen, blieb aber standfest.

„Bleib du mal lieber aufmerksam, ehe du große Worte spuckst“, kicherte Marcel mit hoher Stimme und rieb sich den schlanken Oberschenkel, der an der Stelle, wo der Ball ihn getroffen hatte, leicht rot angelaufen war.

„Ja, Chef.“ Felix rieb sich kurz den Schritt und hob dann den Ball auf. Er ließ kurz die Schultergelenke kreisen, wie um sich wieder warm zu machen, dann richtete er seine Augen auf Björn, der dabei unwillkürlich einen Schritt zurückwich.

„Hey, stehen bleiben!“, befahl er amüsiert. „Wenn du ausweichst, wiederholen wir den Wurf.“

„Würde ich doch nie tun.“ Er trat verlegen und mit hinter dem Rücken verschränkten Händen wieder einen Schritt vor und sah schwitzend zu, wie Felix geduldig ausholte und den Ball dann zielsicher vorwärts schoss.

Er traf genau die Delle in seiner Unterhose, und Björn spürte, wie sein semisteifer Schwanz dabei umgeknickt und an seinen Körper gepresst wurde. Seine Eier wurden tatsächlich nur seitlich gestreift, das Schmerzhafteste war der Aufprall auf seinen Dödel.

„Ui“, keuchte er und starrte kurz vorgebeugt zu Boden. Der Schuss hatte gesessen, doch er war ein wenig froh, dass seine Eier eher weniger abbekommen hatten – er befürchtete, dass ihm das bei den nächsten Runden anders ergehen würde.

„Na, willst du etwa aufgeben?“, höhnte Felix, als sich Björn fast eine halbe Minute nicht gerührt hatte.

„Niemals.“ Er schüttelte kurz locker die Arme aus, dann hob er den Ball auf und fixierte Marcel, der brav die Hände hinter dem Rücken verschränkte. Björns Fehlschuss von eben schien ihn überheblich zu machen.

Doch sein Ausdruck veränderte sich jäh, als Björn den Baseball abfeuerte. Diesmal zielte er genau richtig und sah mit an, wie sich der Ball mit guter Wucht in Marcels Eier hineindrückte.

„Very nice!“, lobte Felix beeindruckt.

„Auwei, der hat gesessen“, wimmerte er mit zusammengebissenen Zähnen und sprang mehrmals auf der Stelle in die Luft, ehe er sich jächzend nach dem Ball umschaute. „Das zieht… uff…“

„Du könntest jederzeit aufgeben, wenn du nicht mehr kannst…“

„Ich kann.“ Mit den Worten wog er kurz den Ball in der Hand und schoss ihn zu Felix weiter.

Wieder traf er genau auf seinen Schritt, was Felix jaulend zusammenzucken ließ und Marcel einen kurzen Jubellaut entlockte. Doch zu seiner Enttäuschung schluckte Felix rasch die Schmerzen herunter und machte weiter.

Sein nächster Treffer ging zielgenau in Björns Eier, und er spürte, wie der Ball über seinen Sack herumstreifte und ihn gewaltsam umherbaumeln ließ. Inzwischen machte er sich keine Hoffnung mehr, dass Felix aus der Entfernung schlechter zielen konnte als er und Marcel. Der wallende Schmerz zwang ihn kurz in die Knie hinab, er achtete aber rechtzeitig darauf, nicht mit den Beinen oder Händen über den Boden zu streifen.

So setzten sie ihr Spiel fort, und der Ball wanderte mehrmals im Kreis umher, ohne dass jemand nachgab. Sie merkten alle drei, dass ihre sonderliche Übung weniger ein Kraftsport war, denn mit viel Wucht werfen konnten sie alle, ohne dass ihnen die Puste ausging. Doch Björn spürte mit jedem Treffer das überwältigende Kneifen in seinen Klöten anwachsen, und sein Schwanz wurde auch mehrmals in Mitleidenschaft gerissen und unsanft plattgedrückt. Nur einmal warf Felix ganz daneben und traf genau über seinen Bauchnabel, was Björn mit einem lächelnden Schulterzucken abtat.

Auch seinen besten Freunden waren die Mühen und Schmerzen ins Gesicht geschrieben, und mehrmals ging jemand von ihnen fast in die Hocke hinab oder beugte sich so tief vor, dass er beinahe zu Boden stürzte. Marcels Eier nahmen über Björns erfolgreiche Treffer hinweg eine fürchterlich blaurote Färbung an und schienen leicht anzuschwellen, doch er schaffte es, seine Aufmerksamkeit mehr auf seinen Freunden zu belassen. Björn hatte wenig Vorstellung, wie Felix’ Eier unter der Stoffschicht aussahen, doch er vermutete, dass seine Schalen auch inzwischen gut angeknackst waren, so hart und gnadenlos, wie Marcel auf ihn warf.

Als Marcel einen besonders heftigen Treffer eingesteckt hatte und kurz mit zusammengekniffenen Augen ein paar hastige Schritte umherlief, lief er beinahe gegen das nahestehende Tischbein, was ihn vermutlich zum Stolpern gebracht hätte. Doch zu Björns Enttäuschung riss er die Augen im letzten Moment wieder auf und humpelte mit verzerrtem Gesicht, umherbaumelndem Schwanz und gut geschwollenen, hochroten Eiern wieder zu ihnen zurück.

„Gib auf“, wisperte Felix, der mit geröteten Wangen und schweißüberströmten Oberkörper dastand und dessen Muskeln sichtlich angespannt waren. In seiner Miene stand schon die Furcht vor Marcels nächstem Wurf geschrieben. „Komm schon… du hältst nicht mehr aus, Marcel, gib auf!“

„Fuck you.“ Mit glühendem Blick beugte er sich zum Ball herab, wobei er die andere Hand aufs Knie aufstützte, um nicht zu Boden zu plumpsen. Seine Knie schlotterten, und seine Ohren und Wangen waren vor Anstrengung genauso saftrot angelaufen wie seine Tomaten.

Mit sichtlicher Überwindung holte er wieder aus und atmete tief durch, ehe er den Ball erneut auf Felix’ Unterleib zusausen ließ. Felix zuckte wie bei jedem Treffer zusammen und verzog das Gesicht. Er ging kurz in die Knie, aber ohne den Boden zu berühren, und wischte sich den Schweiß von der Stirn.

„Nein, fuck you“, zischte Felix zurück, ehe er den Ball anhob und sich Björn zuwandte. Der stand wie immer brav und ruhig, aber ebenso angespannt vor ihm. Der Semiständer in seiner Hose war inzwischen gänzlich verschwunden, und er fühlte, wie sich sein Schwanz über die Treffer hinweg so sehr zusammengezogen hatte, dass er vermutlich problemlos in den Käfig passen würde. Er spürte sein Herz bis zum Hals pochen und den Schweiß auf seinen Armen und seiner Brust. Lange würde er nicht mehr durchhalten, dem war er sich bewusst.

Doch wie durch ein Wunder hatte Felix bei diesem Wurf furchtbar schlecht gezielt; der Ball traf Björn geradewegs an seiner harten Brust. Er blies ihm zwar ein wenig die Luft aus den Lungen, doch seine empfindlichen, zugerichteten Geschlechtsteile blieben unversehrt.

„Toll geworfen“, bemerkte er bloß, dann schnappte er sich den Ball. Er torkelte kurz und sog mehrmals tief Luft ein, während er sich angestrengt bemühte, das glühend heiße Stechen in seinem Schambereich auszublenden. Er holte aus und hob den Ball hoch in die Luft, wo er ihn mehrere Sekunden angespannt schweben ließ.

Schon während er den Arm vorwärts sausen ließ, um zu werfen, wurde ihm bewusst, dass er sich überhaupt nicht aufs Zielen konzentriert hatte – nur darauf, Kraft in den Wurf zu stecken. Und er hatte keine Idee, wohin er zielte, denn kaum dass der Ball seine Hand verlassen hatte, torkelte er und verschloss kurz die Augen.

In dem Moment hörte er Marcels glockenhohe Stimme wehelich aufschreien, und vernahm einen Augenblick später einen dumpfen, raschelnden Aufprall, der wie der Parkettboden klang.

„Yes, Björn, you did it! Fuck yeah, du hast es wirklich geschafft!“

Von Felix’ Jubeln aufgeschreckt, blinzelte er verwirrt. Dann sah er, wie sich Marcel bitterlich und mit verzerrter Miene auf dem Boden umherrollte, die Beine angezogen und die Arme im Schritt versenkt.

„Ich… ich hab getroffen?“, murmelte Björn verwirrt.

„Ja, und wie! Beide Eier hast du zum Läuten gebracht, das ging Vollkaracho ins Gelbe vom Ei!“

Felix’ eben noch so angespannte Miene war aufgestrahlt, und er gab Björn eine kurze, aber innige Umarmung und anschließend einen seichten Klaps auf die Schulter.

„Hast unsere Schwänze gerettet, Brudi, sauber. Weiß nicht, was meine Freundin gesagt hätte, wenn sie in ein paar Tagen wiederkommt und ich im Käfig gesteckt hätte.“

„Unsere Schwänze vielleicht schon… meine Eier fühlen sich nicht gerettet an“, grinste Björn schelmisch und massierte seinen Schritt. „Fuck, fuck, fuck… du hast wirklich ständig gut getroffen… und verdammt hart…“

„Da sieht man mal, wozu ein paar Muckies gut sind“, kicherte Felix und spannte die Armmuskeln an, und Björn war nicht sicher, ob er es tat, um seinen Bizeps zu bewundern, oder bloß, um sich von den Rühreiern in der eigenen Hose abzulenken.

„Ja. Gut, dass wir immer so hart trainieren“, grinste Björn und wandte den Blick dann zu seinem stiernackten Kumpel am Boden, der inzwischen weniger zappelte und auf dem Rücken liegend zur Ruhe gekommen war. „Anders als eine gewisse andere Person.“

„Mal ehrlich, die letzte Übung hatte doch nichts mehr mit Kraft oder Ausdauer zu tun“, keuchte er und blickte verbissen zu ihnen auf.

„Nicht? Hast du meine Kraft etwa nicht genug zu spüren bekommen?“, erwiderte Björn und hob im Spaß drohend die Faust an, was Marcel wieder zusammenzucken ließ.

„Naja, vor allem war es eine Frage der Standhaftigkeit“, räumte Felix mit breitem Grinsen ein. „Und, ehrlich – ich finde, die haben wir heute alle drei bewiesen. Nicht im selben Maße, aber wir können alle stolz auf unsere Leistungen und unser Training sein. Es war ein äußerst erfolgreicher Nachmittag.“

„Wunderbar“, murmelte Marcel ironisch und verdrehte die Augen.

„Geht es euch beiden gut?“, wurde Felix kurz ernst und musterte seine Freunde. „Ich hoffe, niemand trägt ernstliche Schäden davon?“

„Mir geht’s super“, kicherte Björn und schluckte den noch immer heiß brennenden Schmerz herunter. „Ich hab nicht verloren.“

„Meine Teile tun höllisch weh, und mein Schwanz fühlt sich furchtbar verbeult an… aber sie werden es wohl überleben“, keuchte Marcel und setzte langsam wieder den Oberkörper auf. „Aber nett von dir, nachzufragen, Felix.“

„Muss ich wohl – es wäre schade, beim nächsten Mal zwei Klöten weniger zu haben, die ich versohlen kann“, stichelte Felix und ließ seinen Fuß schwach, aber doch zielgerichtet in Marcels stark gerötete Eier sausen, was ihm einen erneuten Schmerzenslaut entlockte.

„Ja, bis dahin musst du wohl andere Muskeln trainieren als deinen Schwanz, damit du uns nächstes Mal übertrumpfen kannst“, fügte Björn hinzu und schnappte sich den Käfig vom Tisch. Er beäugte ihn noch einmal neugierig und ließ die Finger über die feinen Furchen und Lücken darin gleiten, dann wandte er sich wieder Marcel zu, der nach Felix’ letztem Tritt im Schneidersitz auf dem Boden saß und die Hände vor dem Schritt verschränkt hatte.

„Muss das wirklich sein, Leute?“, fragte er traurig.

„Oh ja“, sagten sie beide im Ton.

„Okay, okay… aber bis zum nächsten Training, keinen Tag länger. Und wir treffen uns wie immer nächsten Dienstag wieder, richtig?“

„Vermutlich“, erwiderte Björn schulterzuckend. „Jetzt aber Hände weg.“

Ergiebig zog Marcel seine Hände zurück, und als Björn seine armen, verbeulten Eier so auf dem Boden liegen sah, konnte er nicht widerstehen und trat noch einmal kräftig zu.

„Au! Ich dachte, ihr wolltet mir dieses Teil anlegen!“, beschwerte er sich und krümmte sich erneut zusammen. „Es tut jetzt noch furchtbar weh!“

„Und wir haben auch gesagt, wir dürfen den Verlierer treten, so viel wir wollen“, hielt Felix bloß grinsend entgegen.

„Aber da du es so eilig hast, wollen wir dich nicht warten lassen“, fügte Björn hinzu. „Steh auf, bitte.“

Marcel nickte und keuchte, dann richtete er sich mühsam und schlotternd auf die Beine und befummelte noch einmal mit zögerlichem Griff seinen Schwanz, der an mehreren Stellen rot angelaufen, geschwollen und verbeult war. Der Teil, auf dem vorhin die Gewichte gelastet hatten, war ein merkliches Stück dunkler gefärbt als seine zusammengeschrumpelte Schwanzspitze, und er konnte mehrere leichte Blutunterläufe sehen an den Stellen, wo eben noch der Baseball aufgeschlagen war.

„Na, sieht so aus, als würde da ohnehin so bald keine Ladung mehr herauskommen“, lachte Felix.

„Ha, ha“, zischte Marcel bloß. Björn kniete sich indes nieder und fasste dann mit spitzen Fingern Marcels Teil, woraufhin der zischend Luft einsog. Insgeheim genoss er es, die Männlichkeit seines attraktiven Freundes, den er ziemlich heiß fand, nun buchstäblich in den Händen zu halten. Er stupste ein paarmal unsanft seine Eier an, die nicht weniger gelitten hatten als seine Flöte.

Dann nahm er den Käfig und ließ ihn sorgfältig, aber nicht gerade sanft über sein Glied gleiten. Als er Marcels Zauberstab fast vollständig umschloss, legte Björn das Schloss an und drehte den winzigen, zerbrechlichen Schlüssel mit einem geradezu euphorischen Ausdruck herum, ehe er ihn abzog und stolz in den Händen hielt.

„So fühlt es sich also an, den Schlüssel über deine Manneskraft in den Händen zu halten“, murmelte er verträumt, woraufhin Marcel ihn bloß angenervt anfunkelte. Dann griff er seine Hose und warf den Schlüssel mit Absicht unaufmerksam in eine der Taschen hinein.

„Wehe, du verlierst ihn“, zischte Marcel.

„Werd ich bestimmt nicht. Aber ich bin sicher, Felix hätte noch einen Ersatzschlüssel, oder?“

„Das ist glaub schon der Ersatzschlüssel“, grinste Felix, der Björns Eifer und Marcels zermürbten, genervten Ausdruck vergnügt mit angesehen hatte.

„Und das erzählst du mir jetzt?“, brummte Marcel und funkelte ihn zornig an.

„Ja… ist doch nicht wichtig. Björn kann gut auf Sachen achtgeben.“

„Björn hat schon zwei Mappen, ein Paar Turnschuhe und drei Kullis verloren, die ich ihm geliehen hab“, hakte Marcel ein und rieb sich die Eier.

„Vier Kullis“, warf Björn ein. „Das wollte ich dir noch sagen, den von letzter Woche…“

„Vielen Dank auch“, zischte Marcel, dann wandte er seine Aufmerksamkeit seiner neuesten Zierde zu. Er hob sein bestes Stück mehrmals an und ließ es plump herabfallen, dann rieb er unruhig über das Metallstück drüber, als würde es dadurch in Staub zerfallen.

„Lass uns nicht hängen, wie fühlt es sich an? Erzähl schon!“, forderte Felix.

„Eigenartig. Es ist eng und ziemlich kühl und hart… als ob ich sehr, sehr enge Boxershorts trage“, bekannte er. „Aber die Schmerzen sind schlimmer. Ihr habt meine Eier wirklich gut zugerichtet…“

„Dann weißt du, was du bis zum nächsten Mal zu tun hast. Pumpen, was das Zeug hält!“, kicherte Björn.

„Ja, aber nicht mit dem Schwanzmuskel“, fügte Felix hinzu, ergriff sein T-Shirt und streifte es sich über die Brust. Björn hatte indes seine Hose wieder angestreift und nach seinem T-Shirt gegriffen – nur Marcel stand noch stiernackt da.

„Du hast recht – nackt ist die beste Mode. Aber dein neues Schmuckstück lässt dich noch viel hübscher aussehen“, grinste Björn, dann blickte er fragend zu Felix. „Was meinst du, wollen wir ihm noch ein paar Tritte mit auf den Weg geben?“

„Ich hab genug, Leute“, beeilte sich Marcel zu versichern, doch ein schelmisches Grinsen breitete sich über Felix’ Lippen aus.

„Oh, ja“, nickte er. „Wir hatten fest vereinbart, dem Verlierer noch einige saftige Hiebe zu verpassen.“

Sie wandten sich beide zu Marcel um, der erblasst war und seufzend die Schultern zuckte. „Meinetwegen. Bringen wir’s hinter uns, Leute…“

„Ich ersetze dir auch deinen letzten Kulli“, versprach Björn versöhnlich und legte seinem Kumpel die Arme auf die nackten Schultern. „Falls mir der Schlüssel verlorengeht, kann ich dir für den nicht dasselbe garantieren…“

Mit den Worten holte er mit dem Bein aus und ließ es beherzt auf Marcels angeknackste Eischale zusausen.

Ende.

Kommentare:

  1. Hallo Dominik,

    eine sehr geile Story, weiter so! Bei so nem Trainig hätten wir wohl bald alle Sixpacks :-)

    Und ich finde den Begriff "stiernackt" total geil *g*

    LG
    Andreas

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  2. Hallo Andreas,

    Vielen Dank für Dein Feedback; freut mich, dass Dir die Geschichte gefällt!

    Da stimme ich zu, wenn wir nur alle so eine tolle Trainings-Motivation hätten ;-)

    Dominik

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