Donnerstag, 25. Mai 2017

Männerdreikampf: Verlieren tut weh


Was bisher geschah:
Eierball
Sackhüpfen
Hau den Lukas

Achtung: Sperma-Alarm!

Drei Wochen.

Drei lange Wochen war Lasses schöner Schwanz nun schon in ein kleines, viel zu enges Gefängnis aus Plastik eingesperrt.

Und das nur, weil er aus Versehen in seine Hose abgespritzt hatte, während er als Kameramann seine Freunde beim Eierballspielen gefilmt hatte. Was hätte er denn dagegen tun sollen? Er war nun einmal dauergeil, und der Anblick von Tommy und Tayfun, wie sie sich gegenseitig Tennisbälle in die Nüsse gejagt hatten, war nun wirklich ziemlich heiß gewesen. Da hätte wahrscheinlich jeder abgespritzt, der auch nur ein bisschen auf Jungs stand.

Das war zumindest das, was Lasse sich immer wieder sagte, wenn er abends im Bett frustriert und spitz wie Nachbars Lumpi an seinem eingesperrten Schwanz herumzupfte, bevor er entnervt und gerädert einschlief.

Er war 19 Jahre alt, ein gutaussehender junger Mann, schlank und groß, mit blonden Haaren und strahlend blauen Augen. Bei seinen Klassenkameraden hatte er einen Ruf als Nerd. Er war schüchtern und zurückhaltend, und wenn es um Technikzeug ging, konnte ihm niemand etwas vormachen.

Aber es gab auch eine weitaus interessantere Seite an Lasse. Eine Seite, die besonders die Jungs in seiner Jahrgangsstufe sehr zu schätzen wussten. Er hatte sich einen Ruf als höchst talentierter Schwertschlucker erarbeitet, der ohne zu klagen selbst die größten, dicksten Schwänze bis zu den Eiern zwischen die Kiemen schieben konnte.

Aber selbst der schönste, härteste Maulfick hatte ihn in den letzten drei Wochen nicht davon ablenken können, dass sein eigener Schwanz in einem Keuschheitskäfig steckte.

Drei Wochen.

Er konnte es kaum erwarten, wieder frei zu sein.

Freudig erregt lief er die Treppe zum Zimmer seines Freundes Lukas hinauf. Er nahm zwei Stufen auf einmal und kam etwas außer Atem oben an.

Ohne Begrüßung stürzte er ins Zimmer und zog seine Hose herunter. Sein engesperrter Schwanz wippte über seinen randvollen Eiern. „Okay, gib den Schlüssel her!“

Lukas saß auf der Couch und nippte an einer Cola. „Nicht so schnell, mein Freund.“

Lasse runzelte die Stirn. „Aber Du hast gesagt…“ Seine Stimme wurde leiser, als er das Lächeln auf Lukas‘ Gesicht sah.

Lukas fuhr sich mit der Hand lässig durch die strubbeligen schwarzen Haare und nickte langsam. „Jaja, das war letzte Woche. Aber dann hast Du mir die Eier zu Brei geschlagen. Und ich muss sagen, da habe ich es mir anders überlegt.“

„Och, Lukas!“ Lasse konnte seine Enttäuschung nicht verbergen. „Das war doch nur zum Spaß!“

Lukas griff sich vorsichtig zwischen die Beine und öffnete seinen Reißverschluss. Dann zog er seinen Sack heraus und schaute Lasse an.

Lukas‘ arme Nüsschen waren immer grün, gelb und blau.

Lasse biss sich auf die Unterlippe und verzog das Gesicht.

Lukas packte seine Kronjuwelen wieder ein und zuckte mit den Schultern. „Meine Eier fanden das nicht so lustig. Und deswegen darfst Du zum Spaß auch noch eine weitere Woche in Deinem Saft kochen.“ Er lächte Lasse zu. „Cola?“

Lasse seufzte und ließ sich aufs Sofa fallen, während Lukas ihm sein Getränk aus dem Kühlschrank holte.

Einen Augenblick später kamen Tommy und Tayfun ins Zimmer.

Tommy sah ausgesprochen fröhlich aus. Das war kein Wunder denn, er sich hatte im Männerdreikampf gegen den weitaus kräftigeren und muskulöseren Tayfun durchsetzen können.

Es hatte drei Disziplinen gegeben: Die rasante und schmerzhafte Partie Eierball, bei der es zu Lasses peinlichen Spritzunfall gekommen war, hatte Tayfun für sich entscheiden können. Beim Sackhüpfen aber war Tommy derjenige gewesen, der mehr Durchhaltevermögen bewiesen hatte. Und in der letzten Disziplin, einer originell abgewandelten Version der Jahrmarktattraktion „Hau den Lukas“, hatte Tommy Tayfun erneut gezeigt, wo der Hammer hängt.

Entsprechend beschwingt hüpfte Tommy in den Sessel. Seine blonden Locken wippten fröhlich und er grinste Lasse frech an. „Kommst doch noch nicht raus aus dem Käfig?“

Lasse schüttelte betrübt den Kopf.

Tommy grinste. „Naja, auf die eine Woche kommt‘s doch jetzt auch nicht mehr an, oder?“

Lasse funkelte Tommy böse an und warf ein Kissen nach ihm.

Das Kissen traf Tommy genau in die Eier und er krümmte sich vor Schmerzen. Aber selbst der Schmerz in seinen fetten Klunkern konnte Tommys gute Laune nicht mindern und er lachte laut auf.

Im Gegensatz zu Tommy wirkte Tayfun wie ein Häufchen Elend. Er kratzte sich am unrasierten Kinn und verzog das Gesicht. „Wollen wir nicht auf morgen verschieben?“

„Haste Angst, oder was?“ grinste Tommy.

Da war was dran. Nervös fuhr sich Tayfun durch das pechschwarze Haar und schaute auf seine Fußspitzen. Er hatte nicht damit gerechnet, den Männerdreikampf zu verlieren. Es gab kaum etwas, mit dem Tayfun so schlecht umgehen konnte wie mit Verlieren.

Hinzu kam, dass es heute wahrscheinlich noch schmerzhaft werden würde. Lukas hatte eine „kleine Überraschung für den Verlierer“ angekündigt – und das konnte nichts Gutes heißen…

Der Gedanken daran hatte Tayfun schon die ganze Woche nicht mehr losgelassen. Und er hatte nicht nur Tayfuns Stimmung, sondern auch seine Libido beeinträchtigt: Seit sieben Tagen hatte Tayfun keinen mehr hochbekommen. Für den sonst so selbstsicheren machohaften Kerl war das ein höchst verwirrendes Phänomen, das ihn zusätzlich verunsicherte.

„Heute steht Tommy hinter der Kamera“, kündigte Lukas an.

Lasse blinzelte verwirrt. „Was? Warum?“

Lukas grinste. „Wir brauchen Dich vor der Kamera. Tayfun soll ordentlich bestraft werden. Und ich glaube, Du hast ganz schön Aggressionen aufgebaut. Das passt doch perfekt. Damit schlagen wir zwei Eier mit einer Klappe.“

Lasses Interesse war plötzlich geweckt. Er zeigte auf die deutliche Beule in Tayfuns Jeans. „Du meinst, ich darf damit machen, was ich will?“

„Was Du willst“, nickte Lukas. „Lass es alles raus, den ganzen aufgestauten Frust der letzten drei Wochen.“

„Moment mal“, meldete sich Tayfun zu Wort. „Da hab ich aber auch noch ein Wörtchen mitzureden.“

Lukas drehte sich zu ihm und hob die Augenbrauen. „Du hast verloren, mein Freund. Du hast gar nichts zu sagen.“ Mit einem Grinsen versetzte er ihm einen saftigen Tritt in die Eier.

Tayfuns Augen zuckten und sein Mund öffnete sich. Ein langes, tiefes Stöhnen kam heraus. Er krümmte sich und hielt sich die geknackten Nüsse.

Lasse und Tommy lachten.

Wenige Minuten später waren sie startbereit, nachdem Lukas Tayfun und Lasse ein paar letzte Instruktionen gegeben hatte.

Tommy stand hinter der Kamera und nickte Lukas zu, während Lasse und Tayfun hinter Tommy auf ihren Auftritt warteten.

„Guten Abend, meine Damen und Herren und herzlich willkommen beim Sacktuellen Sportstudio! Der Männerdreikampf ist zu Ende. Es war ein furioses Tournier und wir begrüßen im Studio den Verlierer des Tages: Tayfun“, sagte Lukas im Tonfall eines routinierten Sportreporters.

In der Hand hielt er ein überdimensionales Mikrofon. An der Stelle, wo sonst das Senderlogo war, waren zwei Hühnereier abgebildet, deren Schale deutliche Risse hatte. Darunter stand klein die Internetadresse www.jungsmiteiern.org.

Hinter Lukas an der Wand hing ein Laken, auf dem verschiedene fiktive Sponsoren abgebildet waren – vom Hersteller für Hygieneprodukte („Clötencreme – für den Sack aus Seide“) über Unterwäschemarken („Freischwinger’s Eierbecher“) und Bio-Lebensmittel („Eier aus Hodenhaltung – nur im Zweierpack“) bis zu Snacks („Knabbernüsse – haarig, salzig, saftig“) und Sportschuhe („eididas – tritt dahin, wo’s weh tut!“.

Lukas hatte sich echt Mühe mit der Deko gegeben.

Tayfun bewegte sich widerwillig vor die Kamera. Mit zerknirschter Miene stellte er sich neben Lukas, den Kopf leicht gesenkt, ein Bild des Elends.

„Tayfun, schön dass Du da bist“, sagte Lukas. „Man nennt Dich den Klötenknacker – aber Deine Klöten haben offenbar das meiste abbekommen. Erste Frage: Wie geht’s den beiden Spaßbremsen?“

„Ja, erstmal danke für die Einladung“, murmelte Tayfun. „Die Eier sind wieder okay. Einigermaßen.“

Lukas setzte einen mitfühlenden Gesichtsausdruck auf. „Tja, Tayfun. Ich muss die Frage stellen: Woran hat’s gelegen?“

Tayfun nickte missmutig. „Ja gut, ich sag mal, im ersten Spiel war ich noch echt fit. Ich war gut trainiert und es hat alles gepasst. Der Ball ist gut gelaufen und ich habe einige schöne Treffer gelandet. Klar, es gab auch ein paar Gegentreffer, aber am Ende habe ich verdient gewonnen.“

Lukas nickte bedächtig. „Aber dann kam das Sackhüpfen.“

Bei der Erinnerung an die schmerzhafte Niederlage verzog Tayfun das Gesicht. „Ja gut, ich sag mal, das war nicht mein Tag. Eigentlich war ich gut trainiert und meine Eier waren echt gut drauf, aber ich bin einfach nicht ins Spiel gekommen. Und am Ende hat’s natürlich auch am Gegner gelegen. Tommy hatte einfach an dem Tag den besseren Sack.“

„Du hättest beim ‚Hau den Lukas‘ das Spiel noch für Dich entscheiden können“, warf Lukas ein.

Tayfun zuckte mit den Schultern. „Ja gut, ich sag mal, das klingt so einfach. Zack, wumms, Eiermatsch. Aber so einfach ist es eben nicht. Da spielt dann auch die Psyche ne ganz große Rolle. Jeder Schlag muss sitzen. Wenn einer daneben geht, dann sieht’s ganz schnell ganz düster aus.“

Lukas grinste. „Ein Wort an Deinen Gegner?“

Tayfun guckte in die Kamera. „Ja gut, ich sag mal, echt gut, Tommy. Glückwunsch. Du hast echt Eier bewiesen. Respekt.“

Lukas nickte. „Große Worte von einem großen Sportsmann.“ Er schaute ernst in die Kamera. „Dann gab es auch noch ein paar nicht so schöne Szenen, als ein Fan auf das Spielfeld gestürmt ist und sich an der Spielausrüstung zu schaffen gemacht hat.“ Er warf Lasse einen vorwurfsvollen Blick zu, den dieser mit einem Grinsen quittierte. „Das rückt den schönen Sport ja wieder in ein nicht so schönes Licht. Daher mein Appell an alle Fans: Lasst das. Das wollen wir nicht sehen.“ Er wandte sich zu Tayfun. „Was sagst Du dazu?“

Tayfun zuckte mit den Schultern. „Ja gut, ich sag mal, das ist für uns Spieler ja auch nicht schön.“

„Richtig“, nickte Lukas. „Da kann man ja auch Leute bei verletzen. Und dann hat keiner was davon.“ Lukas wechselte wieder zu einem aufgesetzten Lächeln. „Blick in die Zukunft. Werden wir Dich noch mal bei einem Turnier sehen? Oder mottest Du Deine Eier jetzt endgültig ein?“

Tayfun zuckte mit den Schultern. „Ja gut, ich sag mal, ich sag ja immer: Sag niemals nie.“

„Das lässt doch alles offen“, wendete sich Lukas wieder strahlend an die Kamera. „Vielen Dank an Tayfun den Klötenknacker.“

Tayfun nickte und wandte sich zum gehen.

„Nicht so schnell“, lächelte Lukas und hielt Tayfun an der Schulter fest. „Wir haben noch eine kleine Überraschung für Dich.“ Er nickte Lasse zu, der vor die Kamera trat. „Das ist der Gewinner unseres Zuschauerspiels.“

Lasse nickte eifrig.

„Und den lassen wir jetzt mal an die berühmte Eierwand“, grinste Lukas. „Bist Du bereit, Tayfun.“

Tayfun murmelte etwas Unverständliches.

„Dann lass mal Deine Hosen runter“, sagte Lukas fröhlich und legte das Mikrofon beiseite. Dann riss er das Laken von der Wand. An der Steinmauer dahinter waren mehrere Eisenringe befestigt.

Nachdem Tayfun sich ausgezogen hatte, schnallte Lukas Lederriemen um seine Knöchel und seine Handgelenke, die er dann an den Eisenringen festmachte, so dass Tayfun mit gespreizten Beinen und ausgebreiteten Armen an der Wand fixiert war.

Tayfun sah alles andere als glücklich aus. Seine fetten Eier baumelten in seinem haarigen Sack unter seinem dicken, fleischigen Schwanz.

„Dann mal los, Lasse“, grinste Lukas. „Du hast zehn Minuten, um Tayfuns Eier zu Rührei zu verarbeiten. Und denk daran: Tayfun ist ein Profi. Sein Sack hält einiges aus…“

Lukas verschwand hinter der Kamera und beobachtete grinsend, wie Lasse seine Hände rieb und lüstern Tayfuns imposantes Gemächt in Augenschein nahm.

Die Geilheit stand Lasse ins Gesicht geschrieben. Zusätzlich war in seinen Augen ein aggressives, brutales Funkeln zu sehen, das Tayfun die Schweißperlen auf die Stirn trieb.

„Lasse?“ fragte Tayfun vorsichtig. „Alles okay?“

„Oh Mann, ich werde Dir so die Suppe aus dem Sack prügeln“, murmelte Lasse wie zu sich selbst. „Das gibt die geilste Schlagsahne Deines Lebens!“

„Lasse?!“ Tayfuns Tonfall war leicht panisch. „Hör mal, Du---“

Lasse ignorierte Tayfuns klägliches Jammern und trat ihm mit voller Wucht in den nackten Sack.

Tayfuns Jammern wurde zu einem röchelnden Jaulen, als seine dicken, schweren Eier gegen seinen Körper gequetscht wurden und wie zwei saftige Fleischpfannkuchen flachgedrückt wurden.

Lasse biss sich auf die Unterlippe und griff sich in den Schritt. Der Plastikkäfig, der seinen Schwanz umschloss, fühlte sich an, als ob er gleich platzen würde. Die Hilflosigkeit und die Wut auf seine Zwangslage trieben ihm fast die Tränen in die Augen und er äußerte seine Emotionen eloquent und mit Nachdruck durch einen weiteren harten, perfekt platzierten Tritt in Tayfuns haarige Nüsse.

Es war ein Tritt, der sich gewaschen hatte.

Tayfuns Kinnlade klappte nach unten und er stieß ein heiseres Röcheln aus. Sein Blick wurde schlagartig leer und seine Augäpfel drehten sich in einem bizarren Schielen nach zur Nase. Seine Unterlippe bebte.

Etwas weiter unten, im Zentrum des Geschehens, schlug Tayfuns Sack wild hin und her und klatschte gegen seine Schenkel.

Hinter der Kamera konnten sich Tommy und Lukas vor Lachen kaum beruhigen. Sie hielten sich die Hand vor den Mund, um nicht laut loszuprusten.

„Oh mein Gott“, krächzte Tayfun. Seine Augenlider hoben und senkten sich in schneller Folge in einem verzweifelten Versuch, seine durch das Schielen arg eingeschränkte Sehkraft wiederzuerlangen. „Meine verdammten Klöten!“

Lasse ging auf die Knie und starrte auf Tayfun’s wild schwingende Glocken. Beherzt griff er nach dem Sack und umschloss ihn mit seiner linken Hand direkt unter der Schwanzwurzel, wobei er die beiden fetten Eier ganz nach unten drückte. „Jetzt gibt’s Klötensalat“, murmelte Lasse und leckte sich die Lippen.

„Oh Gott!“ krächzte Tayfun und schaute mit schreckgeweiteten Augen nach unten, wo Lasse seine Hand zur Faust ballte.

Doch der himmlische Beistand, den Tayfun so innig herbeisehnte, blieb aus.

Stattdessen landete Lasse einen höllischen Fausthieb, der mit einem lauten Klatschen Tayfuns rot anlaufenden Hodenbeutel traf.

Tayfun stieß einen heiseren Schrei aus, als der Schmerz in seinen kostbaren Juwelen explodierte.

Wieder und wieder schlug Lasse auf Tayfuns Sack ein und sorgte dafür, dass die beiden schweren Klunker größer und größer wurden.

Tayfun war sehr stolz auf die Größe seiner dicken Butterbomben, konnte an der gewaltsamen Vergrößerung seiner formidablen Spritztüten aber keinen rechten Gefallen finden. Zu groß war der Schmerz durch das Gewitter an Faustschlägen, das auf seinen armen Sack niederging.

Lasse entpuppte sich zur großen Überraschung von Tommy und Lukas und zum Leidweisen von Tayfun als höchst versierter Boxer, der die beiden quietschroten Knallbonbons nach allen Regeln der Kunst verdrosch.

Inzwischen schlug er mit beiden Fäusten auf Tayfuns Samensack ein. Mit grimmiger Miene und Wut in den Augen prügelte er sich die Frustration aus dem Leib und landete einen Volltreffer nach dem anderen.

Tayfuns Sack klatschte hin und her und seine Eier wurden größer und größer und schimmerten in immer grelleren Rottönen.

Lasses Boxkünste wurden von gellenden Schmerzensschreien begleitet, die Lukas und Tommy – trotz der unzweifelhaften Komik der Situation – kalte Schauer über den Rücken jagten.

Ironischerweise führte die harte Behandlung Tayfuns empfindlicher Quarkbällchen nach wenigen Minuten dazu, dass sein dickes, träges Nudelholz sich langsam aufrichtete und schließlich stahlhart und tropfend gen Himmel zeigte.

Diese trotzige Demonstration von Tayfuns beeindruckender Männlichkeit rief bei Lasse nur noch mehr Wut und Frustration hervor. Direkt vor ihm war eine knallharte, voll ausgefahrene Luxuslatte und lachte ihm frech ins Gesicht, während sein eigener Schwanz wie Dörrobst in dem verdammten Keuschheitskäfig vor sich hin vegetierte.

„Verdammte Scheiße!“ stieß Lasse zwischen seinen Zähnen hervor und rammte seine Faust in Tayfuns geschwollenen Sack.

Tayfun schrie wie am Spieß und zappelte so wild mit den Armen, dass er fast die Stahlringe aus der Wand riss.

„Verdammte Scheiße!“ wiederholte Lasse wütend und drosch in einer bemerkenswert harten Serie aus einem Dutzend  schnell ausgeführter Fausthiebe auf Tayfuns Boxsack ein.

Tayfuns Schwanz wippte wie wild und die dicke, rote Spitze bebte und zuckte.

Plötzlich, ohne Warnung, sprotzte eine riesige Portion cremiger Sahne aus Tayfuns harten Prügel und traf Lasse mitten ins Gesicht.

Lasse schnappte nach Luft und blinzelte wild, als schon der nächste Satz Samen aus Tayfuns Schwanz heraussprudelte und ihm das linke Auge zuklebte.

Der nächste Spritzer traf das rechte Auge und rann langsam sein Gesicht herunter.

Auf beiden Augen blind schlug Lasse wild um sich und erwischte Tayfuns Sack mit seiner geballten Faust. Er verfehlte Tayfuns pumpendes rechtes Ei nur knapp, landete dafür aber einen Volltreffer auf seinem linken Ei, was eine weitere fette Ladung Sperma aus ihm herausquetschte, die sich wie ein gezielter Schuss mitten in Lasses offenem Mund ergoss.

Lasse schluckte Tayfuns Saft herunter und öffnete die Augen. Durch den Spermaschleier, der in seinen Augen brannte, konnte er Tayfuns Schwanz erkennen und griff den fetten spritzenden Dödel mit beiden Händen.

„Das hast Du extra gemacht!“ japste Lasse und würgte Tayfuns Schwanz mit beiden Händen.

Tayfun jaulte vor Schmerzen, während die Reste seines Spermas traurig auf den Boden tropften.

„Verdammte Scheiße!“ fluchte Lasse noch einmal und versetzte Tayfuns entleerten Eier einen letzten harten Faustschlag.

„Sooooooo“, mischte Lukas sich ein. Er trat vor die Kamera und griff nach Lasses Hand. „Die Zeit ist rum. Gar nicht schlecht, Lasse, gar nicht schlecht.“ Er half ihm auf und drehte ihn in Richtung Kamera.

Lasse sah aus wie ein mit klebriger Sauce begossener Pudel. Tayfuns proteinreicher Saft war überall: in seinen Haaren, in seinen Augen, auf seinen Lippen, über das ganze Gesicht verschmiert.

Triefend und tropfend blinzelte Lasse in die Kamera, während er bei dem Versuch, sich die Salzlake aus den Augen zu wischen, sie nur noch gründlicher verteilte.

Innerhalb von Sekunden waren Lasses Augen knallrot.

„Gar nicht schlecht“, wiederholte Lukas. „Und – bist Du zufrieden mit dem Ergebnis?“

„Naja“, murmelte Lasse. Er schaute auf seine verschmierten Finger und leckte etwas von Tayfuns Sauce auf. „Ich hatte schon auf eine kleine Zwischenmahlzeit gehofft. Stattdessen hat er mir ne Gesichtspackung beschert.“

Lukas lachte. „Tja, er ist halt Profisportler und kein Ernährungsspezialist.“

Lasse blinzelte, während er seine Finger ableckte und sich gierig Tayfuns unfreiwillig entnommene Spermaprobe einverleibte.

Hinter ihm stöhnte Tayfun vor Schmerz und Erschöpfung. Sein trauriger Schwanz senkte sich tropfend nach unten. Sein haariger Eiersack sah aus wie ein kruder Scherzartikel, dick geschwollen und feuerrot.

„Das war’s für heute“, lächelte Lukas in die Kamera. „Schaltet nächste Woche wieder ein, wenn der Sieger seine Belohnung bekommt!“

Hinter der Kamera versuchte Tommy, seine Freunde dazu zu bringen, ins Objektiv zu winken.

Lukas war der einzige, dessen Winken überzeugend wirkte.

Lasse konnte durch seine spermaverklebten Augen nichts sehen und wusste Tommy’s Handbewegung nicht zu deuten. Er starrte nur verwirrt in Richtung Kamera.

Tayfun winkte schwach und wenig enthusiastisch. Der Schmerz, der pochend und dumpf aus seinem Sack in den ganzen Körper strömte, lähmte ihn. Mund und Augen waren halb geöffnet und er sah aus wie ein Boxer kurz vor dem K.O.

„Und aus!“ rief Tommy lachend. „Mann, das war geil!“

„Voll geil“, bestätigte Lukas grinsend und klopfte Lasse auf die Schulter. „Du hast ihm echt die Sahne aus den Eiern gehauen.“

„Und Riesenkompliment an Tayfun“, grinste Tommy. „Das war echt ne Megaladung. Wie lange hast Du die denn schon aufgespart?“

„Ne ganze Woche“, stöhnte Tayfun. „Ich hab seit letzten Donnerstag keinen Ständer gehabt. Hab einfach keinen mehr hochgekriegt, die ganze Woche lang.“

„Na, beim nächsten Mal frag doch direkt Lasse, ob er Dir einen rauswedelt“, witzelte Lukas.

Lasse blinzelte grob in Lukas‘ Richtung.

„A propos rauswedeln“, sagte er vorsichtig und in seinen geröteten, wunden Augen blitzte so etwas wie Hoffnung auf. „Ich könnte jetzt echt ein bisschen Druck ablassen.“ Er zupfte an seiner Hose, in der sein eingesperrter Schwanz mit aller Macht an den Wänden des Käfigs rüttelte. „Meinst Du---“

„Frag erst gar nicht“, machte Lukas seine Hoffnung zunichte. „Mach Dich nicht lächerlich. Nächste Woche Donnerstag. Keinen Tag früher.“

Fortsetzung folgt (natürlich) am nächsten Donnerstag.

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