Donnerstag, 19. Oktober 2017

Mit Herz und Eiern – Teil 1


„Na, du Hübscher! Schön, dich zu sehen.“

„Gleichfalls, Björn.“

Marcel drückte seinen Kumpel kurz zur Begrüßung und klopfte ihm auf die nackte Schulter, ehe er in seine Dachgeschosswohnung eintrat. In Björns beschaulicher Stube, die im dritten Geschoss eines mehrstöckigen Apartmentkomplexes lag, hatte sich über die letzten Jahre nicht viel verändert: der schmale, weiß tapezierte Flur mündete nach mehreren Türen in einem geräumigen, lichtdurchfluteten Wohnzimmer mit 40-Zoll-TV, einer gemütlichen Sofaecke und allerlei anderem Schnickschnack. Hier hatten die zwei langjährigen Freunde, oftmals noch mit Felix zusammen, schon viele gemütliche Abende verbracht.

Marcel gähnte, als sie beide sein Wohnzimmer betraten, dann schmiss er sich auf die Couch. Björn lief indes zu den beiden Hanteln, die er in der Mitte des Raums stehen hatte, ergriff sie prompt und stellte sie rasch in einer der beiden Ecken wieder ab. Er war oben ohne und trug untenherum nur kurze, blaue Sportshorts. Nun, da Marcel ihn näher betrachtete, fiel ihm auf, dass sein stattlicher, kräftiger Oberkörper und seine stramme Brust von einem leichten Schweißfilm bedeckt war.

„Du hast trainiert?“, fragte Marcel und lehnte sich entspannt zurück, während sich Björn vor ihm aufbaute und die Arme streckte. Marcels bester Kumpel hatte ein schmales, mit Sommersprossen bedecktes Gesicht, klare blaue Augen und hellbraunes Haar, das ihm gerade ungekämmt am Kopf stand.

„Ja“, nickte er. „Grad eine Viertelstunde, bis du gekommen bist.“

„Sieht man dir an.“


„Du kannst gern auch mitmachen, wenn du magst“, bot Björn nur grinsend an und ließ sich neben ihm auf die Couch plumpsen. „Ich brauch erstmal eine Pause.“ Mit den Worten griff er nach einer auf dem breiten Couchtisch herumstehenden Wasserflasche und nahm einige tiefe Schluck daraus. Marcel sah ihm kurz dabei zu, wie sich seine Brust beim Trinken hob und senkte.

„Glaub ich verzichte“, seufzte Marcel und dehnte sich. „Meine Muskeln tun mir noch vom letzten Mal weh.“ Die Jungs hatten es sich zur Gewohnheit gemacht, sich gegenseitig zum Trainieren anzustacheln – neben ihren anderen gemeinschaftlichen Hobbies war das eine ihrer Lieblingsbeschäftigungen, wenn sie nichts zu tun wussten.

„Nur deine Muskeln?“, grinste Björn schelmisch und deutete einen Schlag auf Marcels ungeschützten Schritt an, bremste aber im letzten Moment ab und ließ seine Hand wieder verschwinden. Marcel, der schon halb in der weichen Sofalehne versunken war, schreckte auf und zuckte zusammen.

„Hey“, empörte er sich, während Björn bloß neben ihm fies kicherte. „Erstens: ich habe nicht spezifiziert, welche Muskeln genau mir noch alle wehtun. Und zweitens: ich dachte, du hast deine Arme genug heute trainiert?“

„Hätte ich das nicht, so hätte ich nicht nur angetäuscht“, erwiderte Björn grinsend und gab Marcel einen freundschaftlichen Klaps auf die Schulter.

Tatsächlich schmerzten Marcel seine Armmuskeln noch ein wenig – erst vor einigen Tagen hatten sie sich ein wenig zum trainieren getroffen und Björn hatte ihm ein paar neue Kraftübungen gezeigt, die es in sich gehabt hatten. Nach einer Weile des Aufwärmens waren sie dann dazu übergegangen, um die Wette zu trainieren, sich gegenseitig anzustacheln und mit einigen Eiertritten bei Stange zu halten.

„So, so“, gab Marcel zurück, „dann kannst du ja sicher noch etwas mehr Training vertragen!“ Mit den Worten beugte er sich vorwärts und pfefferte Björn seinerseits seine Faust in den Schritt. Björn war vorbereitet und blockte den Schlag mit den Händen, doch gerade als er sich danach wieder etwas entspannter hinsetzen wollte, folgte Marcel mit einem zweiten Schlag, der diesmal geradewegs in die Weichteile unter seiner dünnen Hose klatschte.

„Ah!“, seufzte Björn und beugte im Sitzen den Oberkörper vor. „Das war ein guter Treffer!“

„Ich bin auch stolz auf mich“, grinste Marcel schelmisch und verschränkte die Beine. „Was soll ich schließlich machen, wenn du mir halbnackt die Tür öffnest?“

„Ich weiß nicht… dich auch ausziehen, beispielsweise?“, schlug Björn heiter vor.

„Du kannst wohl nicht genug von mir sehen, Björni…“

„Niemals!“, grinste Björn, dann zuckte er die Schultern. „Kann ich dir was zu trinken anbieten?“

„Klar“, nickte Marcel. Während Björn in Richtung der Tür verschwand, die zu seiner kleinen Küche führte, sprang er auf und schritt zum Fenster, um auf die beschauliche, abendliche Straße hinabzusehen. Von Björns Wohnung hatte man einen guten Blick über die umliegenden Häuser des Wohngebiets.

Es war kein Geheimnis, dass Björn insgeheim auf ihn stand, und Marcel hatte das schon so manches Mal listig ausnutzen können, um Björn zu einer ordentlichen Tracht Eierprügel überreden zu können. Trotzdem kam es oft genug vor, dass auch Marcel den Kürzeren zog bei ihren gemeinschaftlichen Spielen und eine gute Strafe einstecken musste. Erst beim letzten Training mit Björn hatte er eine gute Fuhre kassiert, und er hatte heute schon auf dem Hinweg zu Björn überlegt, ob er es ihm nicht mal wieder heimzahlen könnte.

Gerade als er sich wieder umwenden wollte, spürte er Björns Hand auf seiner Schulter und seinen Fuß, der ihm mit guter Geschwindigkeit zwischen die Beine klatschte. Er jaulte auf, als seine Eier in der engen Jeans, die er trug, plattgedrückt wurden, und wandte sich hastig zu Björn herum, der ihn unschuldig angrinste und defensiv seine Hände angehoben hatte.

„Das war hinterlistig“, zischte er, woraufhin Björn bloß die Schultern zuckte. „Und ich dachte, du seist erschöpft.“

„Nicht mehr“, winkte Björn ab und deutete auf den Tisch. „Komm, habe uns etwas Eistee serviert.“

Marcel rieb sich den Schritt und rutschte wieder auf die Couch, ehe er einen tiefen Schluck aus seinem Glas nahm. Zusätzlich zu zwei Gläsern mit erfrischend kaltem Eistee hatte Björn noch eine Schale mit ein paar frischen Schokokeksen serviert, von denen sich Marcel rasch einen schnappte und im Mund verschwinden ließ, während seine andere Hand noch an seinem Hosenbund ruhte.

„Was ist das, was du am Arm trägst?“, fragte er, als er anschließend Björns nackten Oberkörper betrachtete. Ihm fiel ein schwarzer matter Ring auf, den Björn am Handgelenk trug und den er zuerst für eine neue Uhr gehalten hatte, bis ihm aufgefallen war, dass er nicht die Uhrzeit anzeigte.

„Ein Herzschlag-Messer“, verkündete Björn stolz und hielt ihn Marcel entgegen. „Habe ich mir die Tage mal fürs Trainieren geholt. Überträgt auch die Daten ans Handy. Ziemlich cool.“

Marcel hob interessiert die Augenbrauen, während er die tanzende Zahl auf dem winzigen Display betrachte, die sich momentan bei 80-90 Beats per Minute bewegte. „Interessant. Aber hilft das auch beim Trainieren? Ich meine, arbeitest du dadurch härter?“

„Ich denke schon“, erwiderte Björn schulterzuckend. „Weil man sich dadurch selbst besser anspornt undso… ich bin ein ziemlicher Fan davon.“

Marcel blickte ihn zweifelnd an und zuckte die Schultern. Nach kurzem Schweigen nippte er nochmals an seinem Glas mit erfrischendem Eistee und fügte dann hinzu: „Und hast du ihn schonmal getragen, während dir die Nüsse poliert werden?“

„Bisher noch nie“, gab Björn schüchtern zu und sah ihn unsicher an. „M… meinst du denn, das ist interessant?“

„Aber ja. Du sagst doch selbst, du bist ein Fan von solcher Technik, ich finde, da sollten wir das unbedingt testen. Du hast so ein cooles Teil und hast es noch nie für unseren Lieblingssport ausprobiert? Also bitte, Björn…“

„Du hast noch nie so einen Tracker getragen, du könntest ihn eigentlich auch gut einmal testen“, schlug Björn neckisch vor.

„Also gut. Was hältst du von Folgendem: wir tragen den Tracker abwechselnd und geben dem anderen, sagen wir, eine Minute Zeit, die Eier des Anderen zu bearbeiten“, schlug Marcel vor. „Wer nach Ende der Minute den höheren Puls hat, gewinnt und darf sich für den anderen eine Strafe überlegen. Was meinst du?“

„Das klingt ziemlich dämlich. Aber wenn du das Risiko eingehen willst, gerne“, nickte Björn und funkelte ihn herausfordernd an. „Mein Puls ist vermutlich noch höher, weil ich eben trainiert habe.“

Marcel biss sich auf die Lippen – das hatte er nicht mit bedacht. Doch andererseits spürte er sein Herz nach einem anstrengenden Training stets gut klopfen, und er hatte keine Zweifel, dass Björn in der Lage war, Marcels Herz für ihn buchstäblich höher schlagen zu lassen mit hinreichend Gewalteinwirkung. Und nun, da er den Vorschlag gemacht hatte, kam es ihm feige vor, zurückzurudern.

„Ja, ich bin dabei“, nickte Marcel und hielt ihm die Faust entgegen, in die Björn grinsend einschlug. „Eine Minute die Eier bearbeiten, wie immer man will.“

„Und so hart man will“, fügte Björn hinzu. „Und man hat freie Wahl mit der Strafe hinterher?“

„Freie Wahl“, nickte Marcel.

„Okay. Then let’s go!“ Björn sprang freudig auf; die Aussicht, seinen besten Kumpel heute ein wenig mehr quälen zu können, schien ihn die Erschöpfung vom Trainieren vergessen zu lassen. „Wer soll zuerst seine Minute durchstehen?“

„Ich überlasse dir die Freude“, grinste Marcel. Falls die eine Minute alles war, was er heute Abend austeilen durfte, so wollte er sie erleben, solange er noch nicht selbst von seinem eigenen Schritt gequält wurde.

„Alright.“ Björn trank rasch sein Glas aus und stellte es mit einem gehörigen Rülpser ab, dann ging er gelassen in die Mitte des Raumes, stellte sich aufrecht und mit strammer Brust hin und ließ die Beine auseinanderwandern. „Hose kann anbleiben?“

„Für die eine Minute ja“, nickte Marcel. „Hinterher nicht notwendigerweise.“

Björn nickte und rutschte mit dem Fitnesstracker an seinem Arm ein wenig umher, um sicherzustellen, dass er auch gut saß. Dann blickte er auf und nickte. „Du stoppst die Zeit? Habe mein Handy im Schlafzimmer liegen gelassen.“

„Mit Vergnügen.“ Marcel hatte sein Handy schon gezückt und stellte den Timer ein, ehe er es neben sich auf das Sofa ablegte. „Bist du bereit? Und… los!“

Mit den Worten fixierte er Björns Schritt an und ließ den Fuß flink hineinsausen. Björn keuchte und riss die Augen auf, als Marcels Fußrücken seine Weichteile berührte und sie gegen seinen Beckenknochen schmetterte. Marcel schmunzelte kurz fies bei seinem gequälten Gesichtsausdruck, dann blickte er wieder hinab und trat erneut mit dem Fuß zu.

„Aah!“, stöhnte Björn, als sein Fuß seine Eier abermals plattdrückte wie einen Pfannkuchen. „Fuck!“

„Fuck yeah!“, stimmte Marcel ein und warf mit vollem Elan wieder seinen Fuß vorwärts. Er hatte fast schon vergessen gehabt, wieviel Spaß es war, ungehindert die Nüsse einer seiner Freunde bearbeiten zu können. „Ich…“ Ein weiterer Kick. „Mache…“ Und noch einer. „Erdnussbutter…“ Und wieder einer. „Aus deinen Nüssen!“

„Ich spür’s!“, keuchte Björn, beugte sich vor und stemmte die Arme auf die Knie, doch Marcel gab ihm rasch einen kleinen Schubser gegen die Schulter, um ihn wieder aufzurichten.

„Na, lass mir ja freie Flugbahn!“

Mit den Worten kniete er sich rasch vor Björn hin, das Handy mit sich schleifend, und betrachtete die kümmerliche Delle in seiner blauen, dünnen Hose eingehend. Dann begann er, seine geballten Fäuste auf Björns Schritt eindreschen zu lassen. Mal um Mal fühlte er den weichen Matsch in der Hose an seinen Fingern und fühlte die zwei harten Nüsse, die darin irgendwo herumschwammen, gegen seine Fingerkuppen stoßen.

„Aaargh!“, keuchte Björn mit zusammengebissenen Zähnen. „Fuck, das zieht… oh, das tut weh!“

„Noch fünfundzwanzig Sekunden… du hast es bald geschafft!“, rief er und gab sich alle Mühe, heftiger auf ihn einzudreschen, wodurch Björns Stöhnen lauter und seine Atemzüge rascher und kürzer wurden. Seinem Atem nach zu urteilen, musste sein Herz schon ziemlich schnell pumpen.

Nachdem er bei Sekunde siebzehn einen fiesen Uppercut hinlegte, der Björns Hose tief faltete und ihn laut aufjaulen ließ, ging er die letzten Sekunden dazu über, seinen Ellenbogen tief in Björns Eier hineinzurammen. Wieder und wieder stieß er seinen Arm in die Juwelen hinein und beobachtete, wie Björn der Schweiß auf der gerunzelten Stirn zusammenlief.

„Verdammt, aaah…“

„Yeah!“, stieß Marcel jubelnd hervor. „Fünf, vier, drei…“

„Aua…!“

„Und… Ende!“ Er beendete seine Runde damit, dass er die Kante seiner flachen Hand noch einmal mit Schwung gegen Björns Schritt donnern ließ – damit landete er zwar zwei Sekunden über der Zeit, doch er hatte Zweifel, dass Björn das auffiel. Stöhnend und keuchend ließ sich Björn auf den Boden hinabplumpsen, verschränkte mit verzerrter Miene die Hände vor dem Schritt seiner knappen Hose, die das meiste seines leicht schweißbedeckten Körpers und seiner angespannten Muskeln unverhüllt ließ, und wälzte sich stöhnend hin und her.

„Ich hatte vergessen, wie fies du zuschlägst“, gab er kleinlaut und mit hastigen Atemzügen von sich, ehe er mit angestrengter Miene seinen rechten Arm von seiner Hose wegnahm und auf den Pulsmesser spähte. Marcel, der sich ebenfalls auf dem Boden niedergelassen hatte, rutschte neben ihm, um sicherzustellen, dass er nicht schummelte.

„Hundertzweiundvierzig Schläge pro Minute – yeah!“, keuchte er laut und grinste ihn schwach unter Schmerzen an. „Übertriff das erstmal, Playboy.“

Zähneknirschend starrte Marcel auf den Tracker und nickte leicht. Er hatte auf eine deutlich niedrigere Zahl gehofft – immerhin war es nur eine Minute gewesen. Unauffällig spähte er zu Björns Trainingsecke hinüber, wo er die Hanteln und noch ein paar Bälle und andere sportliche Gerätschaften liegen hatte – er überlegte, ob er seinen Körper irgendwie anders verausgaben konnte vor seiner schmerzvollen Minute, doch er machte sich keine großen Hoffnungen, dass er das hinbekam, ohne dass es Björn auffiel. Und für Regelverstöße bestrafen sie sich gegenseitig meist hart…

„Gib mir noch zwei, drei Minuten, dann kriegst du’s zurück, mein Hübscher“, fügte Björn siegessicher hinzu. Er gab ihm einen leichten Klaps gegen die Wange und rappelte sich dann unbeholfen wieder auf. „Wie willst du’s haben, im Stehen, Sitzen…?“

„Stehen ist gut“, erwiderte Marcel mulmig und erhob sich ebenfalls. Er schnappte sich einen der Kekse aus der Schale und knabberte nervös daran.

„Alles klar!“, nickte Björn, ließ sich auf die Couch fallen und zupfte sich seine dünne Hose zurecht, die während der Action ziemlich verrutscht war. „Dann will ich mal sehen, ob ich dein Herz gleich erweichen kann!“



Nachdem sie beide ein paar Minuten gefaulenzt hatten, nickte Björn schließlich und nahm die Hände von seinen Eiern weg, die er bis jetzt leicht massiert hatte. „Okay. Bist du bereit?“

„Aye, sir“, nickte Marcel und sprang auf. „Dann wollen wir mal.“

„Deine dicke Jeans sieht mir nach einem besseren Schutz aus als meine Sporthose“, bemerkte Björn, während sich Marcel aufstellte und mit den Beinen unruhig auseinanderrutschte.

„Ist doch gut für dich – je seichter die Schläge, desto größer die Chance, dass du gewinnst“, warf Marcel ein.

„Nix da, es heißt bloß, dass ich jetzt härter zuschlagen muss“, grinste Björn. „So einfach kommst du nicht davon – du verlierst noch früh genug!“

„War ja einen Versuch wert“, erwiderte Marcel schulterzuckend und sah unruhig mit an, wie sein halbnackter Freund den Blick hinab auf seine Jeans wandern ließ und die Arme in die Seiten stemmte. Dann öffnete er den Tracker und händigte ihn grinsend Marcel. Er blickte kurz auf das harte schwarze Armband hinab, dann ließ er es um sein Handgelenk zuschnallen. „Achtundsiebzig BPM“, stellte er ernüchtert fest.

„Kommt von deiner Nervosität“, grinste Björn. „Aber die alleine wird dir keinen Sieg bescheren – da muss dein Herz schon deutlich höher für mich schlagen!“

„Ja…“ Marcel seufzte, während Björn nach seinem Handy griff und den Timer stellte. Dann sah er Marcel wieder aufmerksam an, den Finger auf dem Startknopf. „Bereit?“

Ohne eine Antwort abzuwarten presste er den Startknopf und holte auch schon prompt mit dem nackten Fuß aus, um ihn sodann in Marcels Schritt sausen zu lassen. Marcel jaulte auf, als die Nüsse in seiner Hose bei dem vollen Treffer explodierten und Schmerzsignale durch seinen Körper sendeten. Ohne ihm eine Pause zu geben, rammte Björn nun auch mit dem gekonnten Tritt eines Fußballers seinen anderen Fuß in Marcels Eier hinein.

Marcel starrte mit zusammengebissenen Zähnen auf seinen Schritt herab, in dem Björn wieder und wieder seinen Fuß versenkte. Er jaulte und krümmte sich, während ihn Björn lachend und siegessicher angrinste.

„Noch vierzig Sekunden!“

Nun trat Björn näher an ihn heran und ging dazu über, seine Knie in Marcels kostbare Juwelen hineinzustoßen. Wieder und wieder sauste Björns harte Kniescheibe in seine armen Klöten hinein und ließ den gequälten Jungen laut aufschreien. Als er instinktiv versuchte die Hände vor dem Schritt zu verschränken, pfefferte Björn seine Faust gegen Marcels Finger, sodass er sie schreiend wieder beiseitezog.

„Genügt dir wohl nicht, dass deine Nüsse zu Hackfleisch verarbeitet werden, was?“, grinste er. „Fünfundzwanzig Sekunden!“

Mit den Worten bückte er sich leicht und schlug in rascher Abfolge seine Fäuste in Marcels Eier hinein wie in einen nassen Sack.

„Fuck, fuck, fuck“, jaulte Marcel mit kurzen, hastigen Atemzügen und verschloss gequält die Augen, während sein Unterleib brannte. Worauf hatte er sich da nur wieder eingelassen? Wer wusste, was für eine fiese Strafe Björn sich diesmal noch überlegen mochte? Er biss die Zähne zusammen, während er Treffer um Treffer auf seinen Weichteilen landen spürte; bei jedem Schlag hallte der Aufprall nasskalt durch das geräumige Zimmer.

„Deine Eier sind immer noch der beste Punching Bag, den ich je benutzt habe“, schmunzelte Björn. „Zehn Sekunden! Neun, acht…“

Wie um den Worten Ausdruck zu verleihen, legte er nochmal einen Zahn zu und schmiss seine Fäuste mit ordentlich Wucht in seinen Schritt hinein.

„Vier… drei…“

„Ah! Ah! Aaah!“

„Eins, und… Ende!“

Mit einem abschließenden, gehörigen Uppercut beendete Björn sein Armtraining und ließ den gequälten, heftig atmenden Marcel, der sein Herz bis zum Hals schlagen spürte, erschöpft und gequält zu Boden sinken.

„Fuck, das war gut“, stöhnte Marcel und wälzte sich umher, die Beine zusammengepresst und die Hände im Schritt versunken. „Also, gut im Sinne von… gut für dich.“

„Oh ja“, stimmte Björn ein und keuchte verausgabt, aber gut gelaunt. „Vermutlich war das jetzt für mich anstrengender als für dich! Wollen wir mal sehen, ob ich mir den Schlüssel zu deinem Herzen erkämpft habe, mein Süßer. Oder sollte ich besser sagen: zu deinen Eiern.“

„Langsam reicht es mit den Herz-Puns“, keuchte Marcel nur, während Björn neben ihn rutschte. Er rüttelte sanft an Marcels in seinem im Schritt versunkenen Handgelenk, an dem sich der Tracker befand, und als Marcel keine Anstalten machte, den Arm zu rühren, ließ er seine Faust zu dem Teil seines Schritts hingleiten, den er nicht mit den Armen bedeckte, und schlug ihm noch einmal unbekümmert darauf.

„Hey!“, empörte sich Marcel und zuckte zusammen, ließ aber mit den Händen lose, woraufhin sich Björn diesmal weniger sanft seinen Arm schnappte und grinsend zu sich hinzog, um das Display zu sich zuzuwenden. Doch sein Grinsen verschwand, als er daraufschaute.

Marcel hielt in seinen Bewegungen inne und blickte verblüfft zu ihm auf.

„Das kann nicht sein“, murmelte Björn kopfschüttelnd. „Wie zum…“

Neugierig geworden entriss er Björn seinen Arm wieder und schaute selbst aufs Display. „Einhundertdreiundfünfzig“, las er ungläubig vor. Nun, da er in seinen Körper hinhorchte, spürte er auch, dass ihm sein Herz bis zum Halse schlug wie nach einer guten Runde Intensivsport. Er rieb sich stöhnend die Eier, dann wandte er sich wieder zu Björn zu. Nun war Björn es, der nervös schluckte und die Hände unruhig vor den Eiern verschränkte.

„Ich würde sagen, du hast mein Herz erobert, du Dildo“, gab er neckisch zurück und richtete seinen Oberkörper auf. „Und du weißt, was das heißt…“

„Du darfst dir aussuchen, was mit meinen Eiern geschieht“, nickte Björn und seufzte. „Fuck…“

„Deine Nüsse gehören mir, Junge!“

Fortsetzung folgt nächsten Donnerstag.

Kommentare:

  1. coole idee, bin gespannt was er mit ihnen macht

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    1. Danke für dein Feedback, Michael! Ich hoffe, dir gefällt die morgige Fortsetzung!

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